So fuhren wir los, in einem Bus der Sepp Holenstein Car Reisen und einem Privatfahrzeug über den Ricken.
Am vergangenen Montag, 26.
Juli 04 trafen wir uns auf dem Postplatz in Kirchberg zur ersten
J+S-Riegenreise. Wir, 16 J+S-Riegenmitglieder des STV Kirchberg, wussten alle
nicht wohin es ging. Aber wir konnten uns zu dieser Reise motivieren. So fuhren
wir los, in einem Bus der Sepp Holenstein Car Reisen und einem Privatfahrzeug
über den Ricken. Dort fragten wir uns bereits, wie lange es noch dauere bis zum
Ziel Unbekannt. Von den Leiterinnen kam keine unterstützende Antwort und so
vergnügten wir uns im Bus. Die Reise ging weiter und weiter. Wie lange noch?
Wohin? In ein Museum? Ins Alpamare? Wir mussten doch die Badehosen einpacken.
Als wir in Emmenbrücke ankamen, machten wir eine Rast, damit die Chauffeusen
den weiteren Verlauf der Route besprechen konnten. Der Besuch des
Fastfoodrestaurants wurde uns ausdrücklich verboten.
Sie planten einen Umweg, um uns noch mehr zu täuschen. Als wir nach einigen
Kilometern wieder wendeten, wussten wir erst recht nicht, wo unser Ziel sein
könnte. Die Reise führte uns noch weiter ins Zentrum der Schweiz. Und wir
wussten immer noch nicht, was uns erwarten wird.
Als wir in Malters endlich
im Industriegebiet die grosse Verpackung der Guetzlifabrik erkannten, wussten
wir, das sollte unser Ziel sein. Etwas verspätet, aber nicht zu spät, konnten
wir einen kurzweiligen Vortrag über die Entstehung und die Produkte der Firma
Hug anhören. Danach, das Wesentliche unseres Ausfluges, war der
Degustationsraum der Firma mit Einblick in die Produktion. Die richtige
Zerteilung der berühmten Willisauer Ringli wurde uns beigebracht, die
verschiedenen Produkte in Süss, salzig und käsig, und all die verschiedenen
Guetzli wurden uns nicht vorenthalten. Natürlich bewerteten wir die
präsentierten Gebäcke mit Hilfe der Degustationskarte und fanden so unser
Lieblingsgebäck.
Als Dankeschön für den
Besuch erhielten wir von der Firma ein Getränk sowie Darvida-Krackers.
Schnell ein Gruppen- und Cheffoto, dann ging die Reise weiter. Und wie schon
bekannt, wussten wir nun wieder nicht, welche Destination die nächste sein
sollte. Vielleicht Luzern? Im Vierwaldstättersee baden gehen? Ins Verkehrshaus?
Ach nein, ein Museum kam ja nicht in Frage. Ins IMAX, dem grössten Kino der
Schweiz? Was ist das, noch nie davon gehört, war die Antwort der Fahrerin. Aber
der Weg führte uns nach Luzern, wo wir beim Verkehrshaus parkierten. Es war
bereits Mittag und so war es an der Zeit, dass wir erfahren durften, was uns
alles noch bevorstand.
Im IMAX konnten wir den Film „The Human Body“ bestaunen, danach gingen wir ins
Strandbad Lido gleich nebenan. Die Sonne schien zwar nicht, noch lange kein
Grund, das Wasser nicht zu beschwimmen. Die schwimmenden Plattformen und der
Sprungturm weit draussen waren jeweils die Ziele. Leider mussten wir durch die
sehr unangenehmen Algen schwimmen.
Das Wasser war nicht besonders warm, unsere Körper reagierten mit Hühnerhaut.
Gemütlich in der Wiese liegen und sich trocknen lassen, gefiel uns allen.
Zwischendurch eine heisse Schokolade wärmte uns wieder auf. Auch ein wenig
Beachvolleyball, oder wie man das noch bezeichnen könnte, hielt uns warm.
Gegen fünf Uhr vertrieben uns die Regentropfen langsam zu unseren „Limousinen“
und wir traten die Heimreise an. Sollte eigentlich nicht schwierig sein, nach
Hause findet man immer.
Aber es gab so einige
Möglichkeiten. Der Hunger kam bald und so machten wir bei der
Fastfoodraststätte einen Halt. Dieser war nicht eingeplant und so riefen wir
unseren lieben Eltern an und verkündeten die spätere Ankunft in Kirchberg.
Das letzte Teilstück unserer langen Fahrt war nur noch nebensächlich. So endete
unsere erste Riegenreise wieder auf dem Postplatz. Wir wollen uns an dieser
Stelle bei Sepp Holenstein bedanken für den uns zur Verfügung gestellten
Reisebus. Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Chauffeusen und Leiterinnen
Susanne Zehnder und Gabi Rüthemann für den interessanten und amüsanten Ausflug.
Wir sind nächstes Jahr bestimmt wieder dabei!